Die Europäische Mobilitätswoche beginnt am 16. September 2026 und läuft bis zum 22. September. Kommunen können in dieser Zeit Aktionen für Radverkehr, Fußwege, Bus und Bahn sowie zeitweise autofreie Straßen anbieten. Ob es in Ihrer Stadt Veranstaltungen, neue Angebote oder Sperrungen gibt, entscheidet jedoch jede Kommune selbst.
Der Aktionszeitraum: 16. bis 22. September
Die Europäische Mobilitätswoche findet jährlich vom 16. bis 22. September statt. Sie soll nachhaltige Mobilität in Städten und Gemeinden sichtbar machen. Dazu können etwa geführte Radtouren, Mobilitätstage, Informationen zum öffentlichen Personennahverkehr oder Aktionen auf sonst vom Autoverkehr geprägten Flächen gehören.
Das Umweltbundesamt begleitet die Umsetzung der Aktionswoche durch Kommunen in Deutschland. Ein bundesweit einheitliches Programm gibt es nicht: Umfang, Teilnahme und konkrete Termine unterscheiden sich vor Ort.
So finden Sie das Programm Ihrer Kommune
Am zuverlässigsten ist der Blick auf die Website Ihrer Stadt, Gemeinde oder des örtlichen Verkehrsverbunds. Suchen Sie dort nach „Europäische Mobilitätswoche“, „Mobilitätswoche“ oder dem Zeitraum vom 16. bis 22. September.
Prüfen Sie besonders diese Bereiche:
- den Veranstaltungskalender der Kommune
- Meldungen des Verkehrs- oder Ordnungsamts
- die Seiten des lokalen Verkehrsverbunds und der Verkehrsbetriebe
- Ankündigungen zu Radaktionen, Quartiersfesten oder Schulwegen
Manche Angebote erfordern eine Anmeldung, etwa bei geführten Touren oder Familienaktionen. Informationen zu Kosten, Treffpunkten und Altersvorgaben stehen normalerweise direkt beim jeweiligen Veranstalter.

Hinweise für Pendler und Familien
Für Pendler können die Aktionstage eine Gelegenheit sein, alternative Wege zur Arbeit auszuprobieren: eine Bus- und Bahnverbindung, Park-and-Ride, ein Leihfahrrad oder eine sichere Radroute. Wer auf feste Anschlüsse angewiesen ist, sollte die Fahrplanauskunft am Vortag und am Reisetag erneut prüfen.
Familien profitieren häufig von Angeboten rund um Schulwege, Verkehrsübungen oder autofreie Spiel- und Aufenthaltsflächen. Achten Sie auf Uhrzeiten, Aufsichtshinweise und darauf, ob Kinder eigene Fahrräder, Helme oder wetterfeste Kleidung benötigen.
Temporäre Verkehrsänderungen rechtzeitig beachten
Straßensperrungen, Umleitungen und Halteverbote gelten nicht automatisch in allen teilnehmenden Städten. Sie können sich auf einzelne Straßen, einen Nachmittag oder ein ganzes Wochenende beschränken. Auch Buslinien, Radwege und Parkmöglichkeiten können lokal anders geführt werden.
Vor einer Fahrt lohnt sich ein kurzer Check:
- Gibt es eine amtliche Verkehrsmeldung für Ihre Strecke?
- Sind Halteverbote oder Zufahrtsbeschränkungen angekündigt?
- Fahren Busse und Bahnen nach dem regulären Plan?
- Gibt es barrierefreie Alternativwege für Kinderwagen oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen?
Wer die lokalen Hinweise kurz vor Beginn der Woche prüft, kann Aktionen nutzen und unerwartete Umwege besser vermeiden. Verbindlich sind dabei immer die Informationen der zuständigen Stadtverwaltung und Verkehrsbetriebe.
Quelle: EUROPEANMOBILITYWEEK
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Quellen und lokale Prüfung
Die Woche findet jährlich vom 16. bis 22. September statt; konkrete Programme und Verkehrsregelungen veröffentlicht die jeweilige Kommune.
- Veranstaltungskalender Ihrer Stadt prüfen
- Verkehrsmeldungen des Ordnungs- oder Straßenamts beachten
- Fahrplanauskunft des örtlichen Verkehrsverbunds am Reisetag abrufen
- Quelle
- Umweltbundesamt: Europäische Mobilitätswoche
- Umfang
- Deutschland
- Aktualisiert
- 2026-09-14 09:58
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