Von der TA-Art-Redaktion | Stand: 30. August 2026
Für Familien in Nordrhein-Westfalen endet die freie Zeit bald: Die Sommerferien dauern bis einschließlich Dienstag, 1. September 2026. Am Mittwoch beginnt der reguläre Unterricht. In den letzten 48 Stunden sollten Eltern vor allem Unterrichts- und Betreuungszeiten, Schulweg, Fahrkarten und tatsächlich fehlendes Material klären.
Der erste reguläre Schultag ist am 2. September
Der Ferienkalender der Kultusministerkonferenz weist für Nordrhein-Westfalen Sommerferien bis einschließlich 1. September aus. Damit ist Mittwoch, 2. September 2026, der erste reguläre Schultag nach den Ferien.
Der Termin gilt landesweit, doch der konkrete Tagesablauf kann sich je nach Schule unterscheiden. Das betrifft besonders Einschulungsfeiern, verkürzte Unterrichtstage, Ganztagsangebote und Betreuungszeiten. Maßgeblich sind die Mitteilungen der jeweiligen Schule.
Diese Aufgaben passen in die letzten 48 Stunden
Am Montag, 31. August, lohnt sich zunächst ein organisatorischer Durchgang:
- Stundenplan, Unterrichtsbeginn und Abholzeit im Elternportal prüfen.
- Ganztagsplatz, Mittagessen und Nachmittagsbetreuung bestätigen.
- Fahrkarte, Schülerausweis und Guthaben in der Verkehrs-App kontrollieren.
- Ranzen leeren und vorhandene Hefte, Stifte sowie Sportsachen sortieren.
Am Dienstag, 1. September, folgt die praktische Vorbereitung:
- Kleidung, Schlüssel, Trinkflasche und gepackten Ranzen bereitlegen.
- Wecker stellen und die Schlafenszeit nochmals etwas vorziehen.
- Frühstück und Pausenverpflegung ohne morgendlichen Zeitdruck vorbereiten.
- Mit jüngeren Kindern den Ablauf vom Aufstehen bis zum Aufbruch besprechen.
Schulweg und Sichtbarkeit jetzt unter realistischen Bedingungen testen
Der Schulweg sollte möglichst zur späteren Abfahrtszeit abgegangen oder abgefahren werden. Dann werden Berufsverkehr, Baustellen, Ampelphasen und unübersichtliche Kreuzungen eher sichtbar als bei einem ruhigen Spaziergang am Nachmittag.

Beim Fahrrad sind funktionierende Vorder- und Rückleuchten, Reflektoren, Bremsen und der Reifendruck wichtig. Für zu Fuß gehende Kinder helfen helle Kleidung und reflektierende Elemente. Eltern sollten außerdem einen festen Treffpunkt vereinbaren, falls Bus oder Bahn ausfallen oder sich das Kind verspätet.
Beim Materialkauf schützt eine Bestandsaufnahme vor Mehrkosten
Neue Hefte, Mappen oder Spezialstifte sollten erst gekauft werden, wenn die aktuelle Materialliste der Schule vorliegt. Viele Dinge aus dem Vorjahr lassen sich weiterverwenden. Sinnvoll ist eine kurze Aufteilung in „vorhanden“, „sofort benötigt“ und „kann warten“.
Teurere Anschaffungen wie Taschenrechner, Arbeitshefte oder Sportausrüstung sollten Eltern nicht vorsorglich ersetzen. Schulen geben häufig genaue Modelle oder Ausführungen vor.
Diese örtlichen Angaben müssen Familien noch bestätigen
Direkt bei Schule, Kommune oder Verkehrsunternehmen zu prüfen sind:
- Termin und Uhrzeit der Einschulung neuer Erstklässler,
- Beginn, Ende und Ansprechstellen der Ganztagsbetreuung,
- Anspruch, Haltestellen und Fahrkarten der Schülerbeförderung,
- Baustellen, Umleitungen oder geänderte Busfahrpläne,
- schulinterne beziehungsweise bewegliche Ferientage.
Entscheidend für den Mittwochmorgen bleiben die jüngste Schulnachricht und die aktuellen Angaben des örtlichen Verkehrsunternehmens.
Quelle: Kultusministerkonferenz
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Termin und örtliche Prüfung
Der landesweite Termin stammt aus dem Ferienkalender der Kultusministerkonferenz; schulische und kommunale Einzelheiten können örtlich abweichen.
- Ferienende für Nordrhein-Westfalen im KMK-Kalender geprüft
- Wochentag des Schulbeginns abgeglichen
- Örtliche Abweichungen bei Schule, Betreuung und Beförderung kenntlich gemacht
- Quelle
- Kultusministerkonferenz: Ferienkalender
- Umfang
- Nordrhein-Westfalen
- Aktualisiert
- 2026-08-29 13:33
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