Historisches Gebäude mit Uhrturm in Leipzig unter einem strahlend blauen Himmel

Leipziger Schulstart: Diese Standorte wechseln jetzt

Leipzig sichert den Start ins Schuljahr 2026/2027 trotz nochmals gestiegener Schülerzahlen und eines besonders engen Bau- und Sanierungsplans ab. Für Familien ändern sich mehrere Schulstandorte: Neue Gebäude gehen in Betrieb, andere Schulen beginnen zunächst an Ausweich- oder Interimsstandorten. Unterricht und Betreuung sollen zum Schuljahresbeginn an den vorgesehenen Standorten möglich sein.

Peter Hirschmann, Leiter des Amtes für Schule Leipzig, führt dies auf das Zusammenspiel von Gebäudemanagement, Schulen, Landesamt für Schule und Bildung sowie beteiligten Firmen zurück. Mehrere schwere Havarien und Wasserschäden hatten den Haushalt zusätzlich belastet. Die Stadt setzt deshalb bei der baulichen Unterhaltung vorrangig auf funktionsfähige und sichere Schulgebäude.

Neue Schulstandorte in Reudnitz und der Glockenstraße

Am Bildungscampus Lene-Voigt-Park in Reudnitz beziehen gleich zwei Schulen neue Gebäude. Die fünfzügige Wilhelm-Busch-Schule zieht in den Neubau an der Reichpietschstraße. Das vierzügige Gymnasium Schraderhaus nimmt seinen Standort im Täubchenweg in Betrieb.

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Auch für die Petrischule beginnt das Schuljahr an einem dauerhaften neuen Standort: Schülerinnen und Schüler ziehen in die Glockenstraße. Der Umzug schafft zugleich Räume für eine weitere Leipziger Schule. Für Eltern mit bevorstehendem Schulstart bietet eine Checkliste für die letzten Tage vor Unterrichtsbeginn zusätzliche Orientierung.

Übergangslösungen für zusätzliche Kapazitäten

Das neue Gymnasium Friesenstraße startet zunächst mit drei fünften Klassen als Außenstelle der Robert-Schumann-Straße. Im darauffolgenden Schuljahr soll die Schule bis zur Fertigstellung ihres Gebäudes an der Friesenstraße Räume der Oberschule in der Georg-Schwarz-Straße nutzen. Für die betroffenen Familien bedeutet das, dass der Aufbau der neuen Schule schrittweise über bestehende Standorte erfolgt.

Die Immanuel-Kant-Schule wird um einen Interimsstandort in der Paul-Gruner-Straße erweitert. Dort werden Räume frei, weil die Petrischule in die Glockenstraße umzieht. Um die Förderschulkapazitäten weiter zu erhöhen, richtet Leipzig in der Anhalter Straße zunächst ein Werkstufenzentrum als Außenstelle der Lindenhofschule ein.

Bauarbeiten und Instandhaltung an bestehenden Schulen

Rund 20 Leipziger Schulstandorte befinden sich weiterhin im Bau, darunter der Campus Dösner Weg und die Grundschule in Miltitz. Parallel wurden in den Sommerferien an bestehenden Schulen Fenster ausgetauscht oder instandgesetzt, Beleuchtung auf LED umgerüstet, Heizungen und Außenjalousien repariert sowie Sanitär- und Brandschutzarbeiten abgeschlossen.

Fast 14 Millionen Euro fließen 2026 in die bauliche Unterhaltung der Schulen. Davon dienen 3,9 Millionen Euro allein der Gefahrenabwehr. Etwa die Hälfte der rund 170 Leipziger Schulen wurde zudem für insgesamt circa 1,5 Millionen Euro grundgereinigt. Der Ausbau und die Instandhaltung laufen damit auch nach Schuljahresbeginn parallel zum Unterrichtsbetrieb weiter.

Quelle: City of Leipzig News. Weitere Informationen stellt die Stadt auf ihren Seiten zu Schulen und zum Schulbauprogramm bereit.

Quelle: City of Leipzig News

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