Froschperspektive auf moderne Frankfurter Hochhäuser bei nebligem Wetter in der Finanzmetropole.

Juridicum in Frankfurt: Experten stellen Zukunftsszenarien vor

Was passiert mit dem Juridicum auf dem Campus Bockenheim? Das markante Bauwerk aus den späten 1960er Jahren steht im Mittelpunkt eines interdisziplinären Dialogprozesses, der nun seinen Abschluss findet. Das Frankfurter Forschungsinstitut (FFin) der Frankfurt University of Applied Sciences präsentiert am 16. September den Abschlussbericht des „Zukunftslabors Juridicum“.

Öffentliche Abschlussveranstaltung am 16. September

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, die Ergebnisse der Expertenrunde zu verfolgen. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Festsaal des Studierendenhauses auf dem Campus Bockenheim statt. Eine Anmeldung ist für die Teilnahme nicht erforderlich.

Bewertung der Zukunftsszenarien

Ein Gremium aus sechs Fachleuten – darunter Architekten, Ingenieure und Immobilienexperten – hat das Gebäude in den vergangenen Monaten intensiv unter ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Gesichtspunkten analysiert. Ziel des Prozesses war es, ein Modell für den Umgang mit dem Bestand zu entwickeln, das über den konkreten Einzelfall hinaus auch für andere städtebauliche Projekte als Referenz dienen kann.

Juridicum in Frankfurt: Experten stellen Zukunftsszenarien vor

Die Experten haben dabei verschiedene Handlungsoptionen geprüft:

Handlungsoption Fokus der Bewertung
Abriss Ökonomische und ökologische Bilanz
Teilerhalt Erhalt städtebaulicher Identität
Umbau Nachhaltige Umnutzung der Bestandsstruktur

Podiumsdiskussion und Ausblick

Nach der Vorstellung des Berichts durch Stefan Staehle und Lukas Vejnik diskutieren die Mitglieder des Expertengremiums gemeinsam mit Planungsdezernent Marcus Gwechenberger und Frank Junker, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der ABG Frankfurt Holding, über die Empfehlungen. Die Moderation übernimmt Ruth Schlögl vom FFin. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion besteht für das Publikum die Gelegenheit, Fragen an die Experten zu richten und den vorgesehenen Folgeprozess für das Gebäude zu erörtern.

Quelle: City of Frankfurt Press News

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