Drei Kraterseen, ein Aussichtsturm und eine alte Sage begleiten Wandernde auf der HeimatSpur Maareglück bei Daun. Der 11,2 Kilometer lange Rundweg verbindet das Schalkenmehrener Maar, das Weinfelder Maar und das Gemündener Maar – jene Gewässer, die als die „blauen Augen der Eifel“ bekannt sind.
Ausgangspunkt ist das Eifeldorf Schalkenmehren. Von dort verläuft die Route an Ufern und Kraterrändern entlang, führt auf den Mäuseberg und anschließend wieder hinab in die bewaldete Vulkanlandschaft. Grundlage dieses Guides sind die veröffentlichten Routenangaben des Rheinland-Pfalz-Tourismus-Presseportals; Redaktion und Aufbereitung: TA Art, Stand 2026.
Die 11,2-Kilometer-Runde auf einen Blick
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Route | HeimatSpur Maareglück |
| Länge | 11,2 Kilometer |
| Startpunkt | Schalkenmehren |
| Gewässer | Schalkenmehrener, Weinfelder und Gemündener Maar |
| Höchster genannter Aussichtspunkt | Dronketurm auf dem Mäuseberg |
| Charakter | Rundwanderung mit Uferwegen, Anstieg und Abstieg |
Da es sich um einen Rundweg handelt, führt die Tour wieder nach Schalkenmehren zurück. Eine genaue Gehzeit, Höhenmeter und eine offizielle Schwierigkeitsstufe nennt die zugrunde liegende Beschreibung nicht. Diese Angaben sollten vor dem Aufbruch im aktuellen Tourenplaner kontrolliert werden.
Start am Schalkenmehrener Maar
Die Wanderung beginnt unmittelbar in einer Landschaft, an der sich die vulkanische Entstehung der Vulkaneifel ablesen lässt. Das Schalkenmehrener Maar war ursprünglich ein Doppelmaar. Erhalten geblieben sind der heutige Maarsee und ein benachbartes Trockenmaar.
Der Weg umrundet das Gewässer und erschließt dabei unterschiedliche Perspektiven auf den See und das Dorf. Am Ufer wachsen unter anderem Sand-Thymian, Oregano und Waldmeister. Im Sommer wird das Maar von Badegästen und Wassersportlern besucht; konkrete Zugangsregeln oder Betriebszeiten enthält die Routenbeschreibung jedoch nicht.
Ein markanter Zwischenpunkt ist das Maarkreuz. Von dort reicht der Blick über den Kratersee bis nach Schalkenmehren. Die Stelle bietet sich als erste bewusste Aussichtspause an, bevor die Route zum nächsten Maar weiterführt.
Am Weinfelder Maar treffen Landschaft und Überlieferung zusammen
Wenig später erscheint zwischen den Bäumen das tiefblaue Wasser des Weinfelder Maares. Der Wanderweg führt dicht am Ufer entlang und bringt die stille Wasserfläche besonders nah in den Blick.

Mit dem See ist eine alte Sage verbunden: Auf seinem Grund soll ein versunkenes Schloss liegen, das sich bei genauem Hinsehen unter der Oberfläche erkennen lasse. Die Erzählung gehört zur regionalen Überlieferung und ist kein historischer Nachweis. Sie prägt dennoch den besonderen Ruf dieses Abschnitts.
Auf dem Kraterrand steht die Weinfelder Kapelle. Sie erinnert an die Bewohner des Dorfes Weinfeld, die im 16. Jahrhundert der Pest zum Opfer gefallen sein sollen. Damit verbindet dieser Teil der HeimatSpur Naturerlebnis, lokale Erinnerung und Sagenwelt auf engem Raum.
Der Dronketurm öffnet das Panorama über die Dauner Maare
Von der Kapelle steigt die Route zum Dronketurm auf dem Mäuseberg an. Die Aussichtsplattform ermöglicht einen weiten Blick über die Dauner Maare und die umliegende Vulkanlandschaft der Eifel.
Rund um den Turm grasen häufig Ziegen. Eine Hollywoodschaukel dient als Rastplatz mit Aussicht. Von hier lässt sich bereits das nächste Ziel erkennen: das Gemündener Maar, eingebettet in bewaldete Hänge.
Der Dronketurm ist zugleich der Punkt, an dem sich die räumliche Verbindung der drei Maare besonders gut erfassen lässt. Was vom Ufer aus wie eine Abfolge einzelner Seen wirkt, erscheint von oben als zusammenhängende Kraterlandschaft.
Der Abstieg zum Gemündener Maar
Nach dem Aussichtspunkt führt der Weg hinunter zum Gemündener Maar. Während des Abstiegs öffnet sich der Blick schrittweise auf den von Buchen gesäumten Maarsee. Der Wechsel vom offenen Panorama zurück in die bewaldete Landschaft gibt diesem Streckenabschnitt seinen eigenen Charakter.

Das Gemündener Maar bildet das dritte große Landschaftsziel der Runde. Danach schließt sich der Rundkurs in Richtung Schalkenmehren. Die genaue Wegführung sollte unterwegs anhand der aktuellen Markierungen und Routeninformationen verfolgt werden.
Warum die Strecke keine reine Uferpromenade ist
Die Länge von 11,2 Kilometern allein beschreibt die Anforderungen nur teilweise. Zwischen der Weinfelder Kapelle und dem Dronketurm liegt ein Aufstieg; anschließend folgt der Abstieg zum Gemündener Maar. Die HeimatSpur verbindet somit Uferpassagen mit Höhenabschnitten und sollte nicht als durchgehend flacher Spazierweg eingeplant werden.
Zur Beschaffenheit sämtlicher Wege, zu Steigungen und zur Barrierefreiheit liefert die Quelle keine belastbaren Einzelheiten. Wer mit Kindern unterwegs ist, Mobilitätseinschränkungen hat oder einen Kinderwagen mitnehmen möchte, sollte die aktuellen Streckendaten gesondert prüfen.
Vorbereitung für die Runde durch die Vulkaneifel
Für die Planung sind vor allem Streckenlänge, Höhenwechsel und Pausenpunkte entscheidend. Festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und dem Wetter angepasste Kleidung sind für eine mehrstündige Runde mit An- und Abstiegen sinnvoll. Für Ruhepausen bieten sich das Maarkreuz, der Bereich an der Weinfelder Kapelle und der Dronketurm an.
Wer Pflanzen am Schalkenmehrener Maar beobachten oder die Aussicht vom Mäuseberg ausführlich genießen möchte, sollte zusätzliche Zeit einplanen. Auch ein möglicher Badeaufenthalt im Sommer verlängert die Tour deutlich und setzt voraus, dass die jeweils geltenden Bedingungen vorab geprüft werden.
Vor der Abfahrt sollten Wandernde den aktuellen Routenverlauf, mögliche Umleitungen, die Wetterlage sowie Angaben zu Dauer und Höhenprofil kontrollieren. Die veröffentlichte Wegbeschreibung verweist dafür auf den Tourenplaner Rheinland-Pfalz.
Quelle: Rhineland-Palatinate Tourism Press Portal
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Quellengrundlage
Streckenlänge, Startpunkt, Reihenfolge der Maare und beschriebene Sehenswürdigkeiten beruhen auf den veröffentlichten Tourismusangaben.
- Die angegebene Rundstrecke beträgt 11,2 Kilometer und beginnt in Schalkenmehren.
- Die Route verbindet das Schalkenmehrener, Weinfelder und Gemündener Maar.
- Der Anstieg zum Dronketurm und der anschließende Abstieg wurden aus der beschriebenen Wegf...
- Nicht genannte Angaben wie Gehzeit, Höhenmeter und Zugangsregeln wurden nicht ergänzt.
- Quelle
- Rheinland-Pfalz Tourismus Presseportal
- Umfang
- Vulkaneifel bei Daun
- Aktualisiert
- 2026-08-26 18:31
Quellenprüfung
Melden Sie ein Vertrauensproblem
Senden Sie ein klares Signal an die Community-Moderation, wenn die Quelle, die Fakten oder der Kontext überprüft werden müssen.
Kommentare